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Wichtige Regel 1: "S" wird zu "SCH"

Das Auffälligste für den Innerösterreicher (= Wiener, Niederösterreicher, Oberösterreicher, Steirer, Salzburger, Kärntner, Burgenländer) ist des Vorarlbergers Vorliebe für das „SCH", das auch nicht selten Anlass zu sich selbst disqualifizierendem Grinsen und Lachen seitens der weiter östlich wohnhaften Österreicher gibt. Den gestandenen Vorarlberger lässt dies jedoch völlig kalt - er denkt sich nur seinen Teil. Um es auf den Punkt zu bringen:

Vor „T" und „P" wird das „S" immer als „SCH" ausgesprochen.

Beispiele:

  • Mist [mischt]

  • Kasperl [kaschperl]

Ausnahmen:

  • Zusammengesetzte Wörter wie z.B. "Bus-platz": [busplatz], nicht [buschplatz]

  • "-st" als Endung in der 3. Person, z.B. "er liest": [li:st], nicht [li:scht] (letzteres heißt übersetzt übrigens: "du liegst")

Achtung:

  • Diese Regel gilt grundsätzlich nur für das einfache s, nicht Doppel-s oder scharfes ß!

  • Sie gilt außerdem nur innerhalb eines Wortes. Folgt auf ein abschließendes "s" ein "t", bleibt das "s" ein "s". Bsp: "Es tröpfelt." --> "Es", nicht "Esch".

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